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föhnen

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Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

föhnen

föhnen

Föhn m. ‘warmer, trockener Fallwind’, ahd. fōno m. ‘sehr warmer Südwind, Wirbelwind’ (10. Jh.), mhd. phounne, phönne f. ‘Südwest-, Südwind’ ist eine Entlehnung aus vlat. faōnius, lat. favōnius ‘lauer Westwind’ (wohl zu lat. fovēre ‘wärmen’) oder einer daraus entwickelten roman. Form (vgl. ital. favonio ‘Westwind’). Der lange Zeit auf das Obd. (speziell Alem.) beschränkte Ausdruck gelangt seit dem 16. Jh. als schweizerdt. Wort in die übrigen Landschaften, endgültig eingebürgert durch Schiller (Tell). Schweiz. gegen der Pfön ‘nach Süden zu’, pfön(t)halb ‘südwärts’ bezeugen Föhn als den Südwind, der nach Norden über die Alpen hinwegzieht, und zugleich als Bezeichnung der Himmelsrichtung. Mask. Genus setzt sich in der Literatursprache im Hinblick auf Sturm und Wind durch. – föhnen Vb. ‘wehen’ (vom Föhn; 18. Jh.); föhnig Adj. ‘föhnwindig’ (19. Jh.). Daneben steht die orthographisch unterschiedene Übertragung Fön m. ‘elektrische Heißluftdusche’, fönen Vb. ‘mit dem Fön trocknen’ (etwa 1925).
999 Zeichen · 34 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    föhnen

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    föhnen , nur unpersönlich: es föhnt, der föhn weht, bläst. doch soll nach Stalder 1, 390 föhnen auch heimlich entwenden …

  2. Spezial
    föhnen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    föh|nen vb.tr. assuié cun le fön.

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Cotta, M. (2026). „foehnen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/foehnen/pfeifer_etym
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Cotta, Marcel. „foehnen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/foehnen/pfeifer_etym. Abgerufen 19. May 2026.
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Cotta, Marcel. „foehnen". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/foehnen/pfeifer_etym.
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