Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Flickel, Paul, Maler, geb. 8. April 1852 in Berlin, gest. 18. März 1903 in Nervi, bildete sich drei Jahre lang auf der Kunstschule in Weimar zum Landschaftsmaler aus, besonders unter Th. Hagen, und ging 1874 nach Düsseldorf, wo er selbständig arbeitete. 1876 nahm er seinen Wohnsitz in Berlin. Nachdem er schon früher Studienreisen durch Deutschland und Österreich gemacht, unternahm er 1877 eine Reise nach Italien. Die auf Grund seiner dortigen Studien ausgeführten Bilder (Torbole am Gardasee, Villa d'Este, Frühlingslandschaft bei Bordighera, Ansicht von Neapel vom Capo di Monte, Garten von Montecarlo, Fontäne aus der Villa Borghese) zeichnen sich durch kräftige Sonnenlichtwirkungen bei breiter malerischer Behandlung aus, wobei F. ein Hauptgewicht auf die Darstellung der üppigen Vegetation des Südens legte. Seit dem Anfang der 1880er Jahre wählte er die Gestade der Ostsee in der Nähe von Prerow, Rügen, den Harz, Holstein und die Mark Brandenburg zu Studienfeldern und malte besonders das Innere von Buchenwäldern bei voller Sonnenbeleuchtung. Für einen solchen Buchenwald (Motiv bei Prerow) erhielt er 1886 die große goldene Medaille der Berliner Kunstausstellung. Von seinen übrigen, auch durch poetische Stimmung ausgezeichneten Bildern sind zu nennen: Waldlandschaft von Vilm, Strandlandschaft von Rügen, Ilsetal, Septembertag am Kellersee (Ostholstein), Lindenallee aus dem Rheinsberger Park.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Flickel
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Flickel , Paul , Maler, geb. 8. April 1852 in Berlin, gest. 18. März 1903 in Nervi, bildete sich drei Jahre lang auf der…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit flickel
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flickel‑ als Erstglied (1 von 1)
flickelohn
DWB
flickelohn , m. sarciendi merces: ohne ausgabe einiges flickelohns. pol. colica 87.