Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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fisigunkes, fisigug, fislgunk, m. homo ineptus, insolens, naseweiser thor, in der Schweiz, in Schwaben und Baiern, doch erst seit dem 16. 17 jh. Stald. 1, 373. Schm. 1, 571: etlich visegunklen sagen. Schade sat. u. pasq. 2, 133; ein lächerlicher fisigunkus. Philand. 1, 373 hoscha, wie ists heut so dunkel, hetten wir von spän gnueg tunkel, oder wenn sichs möcht aufheitern, wolln wir holn mehr sturmleitern. sein wir nit fiselgunges? Fadingerlied von 1626; haben nicht etliche physicunkes vermeint, dasz Epiphania Christi säugamm gewest sei? Abele gerichtshändel 1668 1, 262; fislgunkes, fislgunkes, wird dhochzeit bald werdn? Schmeller 1, 571. Stalder gibt auch fisibutz. wol entstellung eines romanischen worts, dessen erster theil physio enthält, wie Abele zeigt, vielleicht nichts als der acc. von physicus, doch findet sich auch filigunkes. 'in gunkes gehn' nach Schm. 2, 56 drauf, zu grunde gehn. ähnlich lauten sparemunkes (Abele gerichtsh. 2, 352), spiriguckes, spirigunkes (Schmid schwäb. wb. 502), bair. sparifankel, spirifankel, spadifankel.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschfisigugm.
Grimm (DWB, 1854–1961)
fisigunkes , fisigug , fislgunk , m. homo ineptus, insolens, naseweiser thor, in der Schweiz, in Schwaben und Baiern, do…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit fisigug
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‑fisigug als Zweitglied (1 von 1)
Monofisigug
Idiotikon
Monofisigug Band 1, Spalte 1079 Monofisigug 1,1079