Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fingerreif m.
fingerreif , m. annulus digitalis: und der könig thet abe seinen fingerreif, den er von Haman hatte genomen und gab in Mardachai. Esther 8, 2 ; bringet das beste kleid erfür und thut in an und gebet im einen fingerreif an seine hand und schuch an seine füsze ( goth. jah gibiþ figgragulþ in handu is, ags. syllað him hring on his hand). Luc. 15, 22 ; denn die welt, bawer, burger, adel sind doch des teufels, on das gott ir wenig als köstlich edelsteine und türkis eraus lieset, die er in seinen fingerreif fasset. Luther 6, 64 a ; so haben die alten Römer dem eisen und aller kriegsrüstung zu ehren …