Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fingernackt
fingernackt , dasselbe: welchs wir wol an unsern armen pfarrherrn, iren weiblin und kindlin teglich sehen und andern vil armen, den der hunger aus den augen sihet, kaum das brot und wasser haben und dazu fingernacket gehen. Luther wider Hansworst. 1541 D 2 ; wer seinem ehegemahel nicht sein eid helt, tregt aus dem hause und nichts drein, wird dem weibe alles an, lesset die kinder fingernacket gehn, der wird nit allein den menschen, sonder gott selber trewlos und meineidig. Mathesius predigten vom ehestand. Nürnb. 1563 R r; welche daselbst fingernackt hunderterlei geile stellungen machten. Lohe…