Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fetzel m.
fetzel , m. bairisch der teufel: so sei und bleibs freundschaft und holl der fetzel den, der feindschaft under uns begert anzurichten! Winkelfelder s. 339 ; dasz er mit einem jeden kartenspiel, welches er die tag seines lebens nie berührt, dem fetzel selbs sein geld getraw abzugewinnen. s. 377; mancher zieht der hohen schul zu als ein züchtiger, goldfrommer engel und komt wider nach haus als ein lästerlicher fetzl ... der mensch kommt seinen nebenmenschen oft wie ein gott vor, oft aber wie ein lebendiger fetzl ... wenn ein mann für sein weib einen lästerlichen höllfetzl bekommt. Schm. aus Selh…