Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
femstatt f.
femstatt , f. locus supplicii, ahd. hamalstat. mhd. vëmestat: der richter gap daʒ urteil uber si und der vater furte si ûʒ und slug ir selber abe ir houbit, und do her von der vemestat ging, do quam ein bligze von deme himele und verbrante in ze aschen. myst. 12, 18; und man furte si an die vemestat und sluc ir abe daʒ houbit. 65, 1; und do man si brâchte zu der vemestat. 156, 40. 175, 29; daʒ prufit man bi der kleidir spel, daʒ an der femestad geschach. ritterspiegel 922 , beim loszen der kriegsknechte um Christes rock. die weisthümer, z. b. ein Herrenbreitinger von 1460 (3, 586) bestimmen de…