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feenhaft

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Pfeifer_etym
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

feenhaft

feenhaft

Fee f. mit Schönheit und Wunderkraft begabtes weibliches Märchenwesen. Entsprechend der unterschiedlichen Vorliebe für Märchengestalten in bestimmten literarischen Epochen wird Fee, für das es im Dt. keine adäquate Entsprechung gibt, zweimal ins Dt. entlehnt. Zuerst gelangt das auf spätlat. Fāta ‘Schicksalsgöttin’ (s. Fata Morgana) beruhende afrz. fee, wohl über eine landschaftliche Nebenform mit unorganischem -i- (vgl. féye, faye, fâie u. ä. in modernen ostfrz. Mundarten), als mhd. feie, fei (auch feine) in die höfische Dichtung. Das Wort hält sich im Dt. bis etwa ins 16. Jh., in der Zusammensetzung Meerfei, Meerfein(e) noch darüber hinaus (s. feien). Neue Aktualität erlangen Feen im 18. Jh. unter dem Einfluß engl. und frz. Literatur. Einige Autoren bemühen sich bewußt um eine Wiederbelebung von Fei; als überlegen erweist sich jedoch im Laufe des 19. Jhs. das im 18. Jh. aus frz. fée entlehnte Fee. Eine Reihe von Komposita des 18./19. Jhs. dokumentiert die literarische Beliebtheit, vgl. Feenland, Feenpalast, Feenreich, Feenkönigin, auch Feerie (Feerei). Größere Verbreitung erlangt feenhaft Adj. ‘feengleich, anmutig, wunderbar’ (18. Jh.).
1155 Zeichen · 39 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Feenhaftadj, adv

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    ○ Feenhaft , — er, — este , adj . u. adv . einer Fee ähnlich. Ein feenhaftes Weib. Dann, an die Feenzeit erinnernd, wie …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    feenhaft

    Goethe-Wörterbuch

    feenhaft a traumhaft (schön), verwunschen, geheimnisvoll, zauberisch [ aus Dornb ] die Rosenlauben bis zum F-en geschmüc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit feenhaft

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

feenhaft‑ als Erstglied (1 von 1)

Feenhaft-Architektonische

GWB

Feenhaft-Architektonische wohl im Hinblick auf die ideal-schönen Phantasie-Paläste auf Claude Lorrains Bildern Claude Lorrain, der nun ganz …

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Cotta, M. (2026). „feenhaft". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/feenhaft/pfeifer_etym
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Cotta, Marcel. „feenhaft". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/feenhaft/pfeifer_etym. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „feenhaft". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/feenhaft/pfeifer_etym.
BibTeX
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