Eintrag · Mecklenburgisches Wb.
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Wossidia Fatelkann -tt- f. ursprünglich die Zinnkanne in welcher der zuerst gewonnene Teil des fertig gebrauten Bieres gefatet und an Respektspersonen und gute Freunde der Brauherren als Ehrengabe geschickt wurde; Anspruch hatten die Brauknechte, die Schopenbruger, auf einen Anteil an diesem besonders gehaltvollen Bier, auf das der Name des Gefäßes mit Wandel zum n. (ergänze -bier) übertragen wurde; vgl. Tech. in Hans. Geschbl. 21, 278; 346; Nolde 1, 165; später überhaupt starkes Braunbier: 'Doch schäumend kam das Weißbier dann, Verdrängte das kräftige Fatelkann' V.H.-Kal. 1865 Dez.; ne Buddel mit Fattelkann Bri. 2, 52; sonn' Borenstimm ... de klingt so dull nah Grog un Fattelkann 7, 42; ut sinen säuten Drom von dat schön brugte Fatelkann Stend. Bill. 21; 40. Mnd. vatelkanne f. Dä. 115a.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektFatelkannf.
Mecklenburgisches Wb.
Fatelkann -tt- f. ursprünglich die Zinnkanne in welcher der zuerst gewonnene Teil des fertig gebrauten Bieres gefatet un…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit fatelkann
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fatelkann‑ als Erstglied (1 von 1)
Fatelkannendag
MeckWB
Fatelkannendag m. der Tag, an dem mit dem Faten, dem Einlassen des fertigen Gebräus in Tonnen und Fässer, begonnen wurde, an dem also auch d…