Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
faszlichkeit f.
faszlichkeit , f. die faszlichkeit einer sache, einer schrift; der verstand begehrt einsicht, die sinnlichkeit faszlichkeit. Kant 1, 362 . auch für gabe, fähigkeit, fassungsvermögen: also gibt es auch unter denen niedern geschöpfen einige, so nicht ganz ohne vernunft, ja ich möchte sagen mit bewundrungswürdigen faszlichkeiten begabt sind. Just. Kerner dichtungen 2, 47 (3 aufl. ); fleisz und sitzfleisch hat er nun eben nicht, aber desto mehr natürliche faszlichkeit und, wie das sprichwort sagt, ist ein quentchen mutterwitz mehr werth als ein centner schulwitz. H. L. Wagner die reue nach der tha…