Eintrag · Rheinisches Wb.
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ewig I Rhfrk ēwĭχ; Mosfrk ī:- [Merz e·i.-; Bitb auch i-]; Rip ī:v- [Aach ev-; Eup ī·ə.-, –vələx; Neuw hier u. da iwəχ]; NBerg ī:- [Elbf ē·ă.-; Mülh-Ruhr i·ă.-]; SNfrk ī·ə.- u. ohne Schärfung īv-; Klevld ēw-: 1. Adj. a. wie nhd. Bestimmte Verb.: En i.ə Tit Nfrk, Allg.; der sieht us (blöht) wie et i.ə Leve Rip, Allg.; do gehr et zu wie em e.ə L. Bernk-Bollenb; dat es et e.ə L. von rastlosen Leuten Sieg-Süchterschd, Allg.; en i.ə Onras (Onrauh) unruhiger Mensch Rip; et i.ə Gebet kath. Gebrauch, nach welchem in einer Pfarre an einem best. Tage in einzelnen Abteilungen der Rosenkranz gebetet wird; die einzelnen Tage des Jahres sind auf die einzelnen Pfarren der Diözese verteilt Allg.; die komme nu an der e.ə Ruəsekranz wenn zwei heiraten Aach-Warden; et i.ə Lich(t), die i.ə Lamp (Ampel) in den kath. Kirchen Allg.; de Fra sot, et as ken Ämtchen esu klen, et brengt at jet un; meine Mann stecht et i. Licht, et deht os at den Oleg Daun-Neroth; dat es en Stöck vam i.ə Jüdd Rip, Allg.; su alt wie de e.ə J. Wittl-Neuerbg; su onräuhig wie der i.ə J. Dür; de i.ə Jäger Sagengestalt, der wilde J. Verbr.; en i.ə Brock (Braut) die nicht zum Heiraten kommt Schleid-Hellenth; i.ə Int (Ente) unruhiger Mensch Trier-Stdt; e.ə Kühl Dauerkohl Rip, Allg.; auch i. Mos; i.ə Kli Esparsette, echte Luzerne Allg.; e.əs Kleestück Strebbau mit breitem Blick Saarbr (Bergmspr.); i.ə Blotstroppe Immortelle Rheinb-Wald; i. Drei (treu) Mauerpfeffer, sedum sempervivum Bitb-Wiersd; e. Gras Zittergras Kobl-Cobern; en e. Floh kleines Muttermal Trier-Mehring; i.ə Iggel der sich mit Arbeiten nicht genug tun kann Bergh-Blatzh; i.ə Gröner Schwätzer Neuss, auch i.ə Mul Monsch-Vossenack; de e.ə Leier wie nhd. Saarbr; der e.ə Ongerhalt (Unterhalt) scherzh. Nachtgeschirr Düss, Rees; den i.ə Räud (Räude) chronische Krätze Bitb-Rittersd; user Herrgott soll der et e. Feier beschire! möchte es dir nie kalt werden Ottw-Wiesb; et i. Spill ein Klickersp. Ahrw-Sinzig; de i.ə zu möd stets müde Köln. — b. evigste Zitt Aach, sonst Steigerung wohl kaum üblich. — c. ausserordentlich, in der Form eviχ, evəliχ, (al)evətiχ, alevĭχ Aach; ī·ə.vələx u. al- Eup; iwələχ Aden-Weibern; en e. Glöck han; en e. Leəd ope Lif han Aach; van dat iəvegste Wirken Eup; die evige Milliune Ongerröck Aach. — 2. Adv. a. im kirchl. Sinne Allg. RA.: Lang soll se (die Frau) leve; hondert Johr on ene Dag soll se i. selig sen aus einem Heischelied Rheinb-NDrees. — b. fortdauernd, zu lange Allg. RA.: Döckes (oft) es nit i. Köln, Neuw. Dat durt jo i. on drei Dag Rip, Allg., — emmer on i. Allg., — eien o e. Trier-Mettnich, — i. on erflech Heinsb. Endlech währt nit e. Hunsr. Neust dauert i. Prüm-Leidenb. Et as neist i. op der Wölt as wie de lang Wasserzopp Bitb-Mettend. Da (Tag) on Nacht währt e. wenn man ununterbrochen arbeiten muss Saarbr. Dat hält i., wenn morn i. ös Westerw. Dat hält wie de kalvinsche Glaube! Wie hält der? Antw.: I. Bo-Alfter. Wat hält e., säj dem Bur, duw fiel öm de Backowen in Geld-Kevelaer, Rees. — I. krien (kriegen) lebenslängliches Zuchthaus Trier. — c. sehr Rip, z. B. et git mech i. Wonder, dat e noch su lang usgehale hät Sieg-Ägid; dat es i. net wohr durchaus nicht MüEif; de wiərd doch wahl i. net höck (heute) op de Jag gegange sen ebd. — In Monsch, Aach (hier auch die bei 1 c genannten Formen), Eup als Verstärkung des Adj.; e. dep, i. völ, i. schärp.
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Rheinisches Wb.
ewig I Rhfrk ēwĭχ ; Mosfrk ī:- [ Merz e·i.- ; Bitb auch i- ]; Rip ī:v- [ Aach ev- ; Eup ī·ə.-, –vələx ; Neuw hier u. da …
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Ruewigi
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Ruewigi Band 6, Spalte 1911 Ruewigi -üe- 6,1911
U(n)rüewigi
Idiotikon
U(n)rüewigi Band 6, Spalte 1911 U(n)rüewigi 6,1911
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Cotta, M. (2026). „ewigi". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 20. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ewigi/rhwb?formid=E01955
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Cotta, Marcel. „ewigi". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ewigi/rhwb?formid=E01955. Abgerufen 20. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ewigi". lautwandel.de. Zugegriffen 20. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ewigi/rhwb?formid=E01955.
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