Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erübern
erübern , 1 1) superesse: es erübert noch dasz, reliquum est ut. 2 2) reservare, übrig behalten, zurücklegen, sparen: möcht man davon üt erübern, das viele ouch zuo den nützen der achtzig marche. Schreiberg Freib. urk. 1, 371 ( a. 1347); darbei er sich nit gepessert, weder schlosz, güeter, erb noch aigen nit erübert, als gegenwurtig der fürsten rentmaister gemeinigklich thun. Chmel urk. Maximil. s. 447 ; wie kem ein ehrlichs ameiszlein darzu, das fein sperlich und genaw sein haus zur notturft versorget und den ihrigen ein schetzlein erübert. Mathesius 26 a = 1562, 37 a ; ich habe noch ein fasz…