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ereigen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

ereigen

Bd. 3, Sp. 784
ereigen, ostendere, monstrare, erweisen, erzeigen. schon verschiedentlich ist nachgewiesen worden (1, 801. 3, 96), dasz eigen in diesem worte aus eugen, äugen verderbt sei, die noch daneben vorkommen. sich ereigen bedeutet sich erweisen, bewähren, offenbaren und dann sich zutragen, begeben: dergleichen thet sich auch ereigen, mangel in vil dingen erzeigen. H. Sachs II. 2, 101b; feber, die aus offenbaren ursachen sich ereigen. Fischart ehz. 30; da sich doch sein würkung nicht mehr ereiget. Garg. 64b; von dannen (Spanien) hat sich bergwerk ereiget (aufgethan) in Frankreich. Mathesius 16b; sieh an die rothen wangen, in denen alle zier und ausbund sich eräugt. Opitz 2, 153; es eräugete sich eine sonnenfinsternis. Weisze kinderfreund 6, 133; begierig zu wissen, wann in Paris einmal eine völlig totale finsternis sich eräugen würde. 140; da weisz ich schon, dasz Äsop seine fabeln mündlich bei sich eräugenden gelegenheiten erzählt hat. 5, 4. andere belege schon oben sp. 698. 699 und hernach noch unter ereugen. Grübel in seiner Nürnberger mundart hat dies ereigen noch oft. s. ereugen.
1107 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    ereigen

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    ereigen , ostendere, monstrare, erweisen, erzeigen. schon verschiedentlich ist nachgewiesen worden (1, 801. 3, 96), dasz…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ereigen

6 Bildungen · 0 Erstglied · 6 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von ereigen

er- + eigen

ereigen leitet sich vom Lemma eigen ab mit Präfix er-.

Zerlegung von ereigen 2 Komponenten

ere+igen

ereigen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ereigen als Zweitglied (6 von 6)

allereigen

KöblerMhd

*allereigen , Adj. nhd. „allereigen“ Hw.: s. allereigenste E.: s. aller, eigen (5)

kamereigen

KöblerMhd

kamer·eigen

kamereigen , st. N. nhd. Kammereigen Q.: Urk (nach 1478) E.: s. kamer, eigen (2) W.: nhd. DW- L.: DRW

propereigen

DRW

proper·eigen

propereigen, adv. als Eigentum das ihme doch dieselbe und darin verschriebene gelde nicht, sondern Ch.R. alhie propereigen zustendig 1641 Ri…

sondereigen

DWB

sonder·eigen

sondereigen , n. , sundereygen, peculium Diefenbach 419 b ; ebenso: sondereigenthum, n.

vatereigen

Lexer

vater·eigen

vater-eigen stn. BMZ patrimonium Dief. n. gl. 283 a . Hrd. 180 b . Schm. Fr. 1,48.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „ereigen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ereigen/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „ereigen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ereigen/dwb. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „ereigen". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ereigen/dwb.
BibTeX
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