Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erblappen
erblappen , contremiscere, concidere, dissolutum pendere, schlottern: mhd. mîn kunst ist tôt erblappen und gêt in maniges ôren niht. Frauenlob 447, 20 . nhd. erst sie mit streichen in begapt, das im all sein leichnam erplapt vom haupt pisz zu den füszen. fastn. 1280 , vgl. blappen 2, 66 und plappen bei Stalder 1, 180 , der ihm die bedeutung eines plaudernden, plätschernden, anschlagenden wassers und dann die von wanken, schwanken, fallen gibt. wir sahen 2, 141 gerade so in blodern = blaterare ähnliche vorstellungen geeinigt, vergleicht man die sonst erscheinenden formeln plip plap plum ( Bergm…