Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
erbgrind m.
erbgrind , m. porrigo: schüppechtige raud zwischen den härlin des haupts, barts oder augbrawen. Dasypodius 190 a . 293 a ; schellwurzsaft mit wein und öl, jedes gleichviel durcheinander gemischt, vertreibt den erbgrind, das haupt zum oftermal damit gesalbet. Tabernaem. 105 ; eine frauw, die hette den erbgrind lang gehabt. Frey garteng. cap. 79 ; nun hett aber der eine den erbgrind, der ander war sonst reudig. wegkürzer 17 b ; jedoch so lasz ich mich nicht gern so kahl als wie ein narrn beschern, und als wenn ich hett den erbgrind. Ayrer fastn. 46 b ; ich sahe sonderlich einer veralten groszmut…