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Epigonen

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Epigonen

Bd. 5, Sp. 864
Epigonen (griech., »Nachgeborne«), in der griech. Sage die Söhne der sieben griechischen Fürsten, die im Kampfe gegen Theben bis auf Adrastos sämtlich gefallen waren (s. Sieben gegen Theben): Ägialeus, Sohn des Adrastos, Alkmäon, Sohn des Amphiaraos, Diomedes, Sohn des Tydeus, Promachos, Sohn des Parthenopäos, Sthenelos, Sohn des Kapaneus, Thersandros, Sohn des Polyneikes, und Euryalos, Sohn des Mekisteus. Den Tod der Väter zu rächen, zogen die Söhne nach zehn Jahren aus, nachdem ihnen das Orakel des Amphiaraos' Sieg und glückliche Heimkehr bis auf Adrastos' Sohn verheißen, schlagen die Thebaner bei Glisas, wo Ägialeus fällt, plündern die von den Einwohnern auf Teiresias' Rat verlassene Stadt und stecken sie in Brand. – Im weitern Sinn bezeichnet man in der Literatur und überhaupt in der Geschichte als E. diejenigen, die sich aus Mangel an eiauen schöpferischen Fähigkeiten darauf beschränken, die Ideen ihrer epochemachenden Vorgänger weiter zu verbreiten und zu verarbeiten.
989 Zeichen · 7 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Epigonen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Epigonen , griech.-deutsch, Nachgeborne, bei den Griechen die Söhne der 7 Helden, deren Tod vor Theben sie rächten; näml…

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Epigonentum

Pfeifer_etym

epigonen·tum

Epigone m. ‘unter dem Einfluß vorausgehender Dichter oder Künstler Stehender, Nachahmer’. Aus griech. epígonos (ἐπίγονος) ‘Nachgeborener, Na…