Hauptquelle · Grimm Neubearbeitung (1965–)
EBENMÄSZIGKEIT f.
EBENMÄSZIGKEIT f. abl. von ebenmäßig adj. 1 ausgewogenes gerade richtiges verhältnis: ⟨u1250⟩ dehein phîl reht râmen kan, / dâne bestên zwô vedern an: / als sol mâze und ebenmæzikeit / an die gerunge sîn geleit Lamprecht v. Regensburg tochter 3688 W. 1643 wie ( in der bildhauerkunst ) die hand mit dem angesicht jhre ebenmässigkeit so genau habe Harsdörffer gesprechsp. ( 1641 ) 3,243. 1968 den charakter der vier hauptpersonen mit der dünnschichtigen, latenten ebenmäßigkeit einer vorwiegend narrativen musik deutlich zu umreißen n. zürcher ztg. 107,38. – schönheit: 1935 ein tief fremder frauenkop…