Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Dvořak
Dvořak (spr. dworschák), Anton , Komponist, geb. 8. Sept. 1841 in Mühlhausen bei Kralup in Böhmen als Sohn eines Gastwirts, erwählte gegen des Vaters Willen die Musik als Lebensberuf und begab sich 1857 nach Prag, wo er sich als Violinspieler in einer Kapelle die Mittel zum Besuch der Organistenschule verdiente. 1862 erlangte er Anstellung als Bratschist am Nationaltheater. Seine Kompositionstätigkeit war schon damals eine rege; doch gelang es ihm erst 1873, eins seiner Werke, einen Hymnus für gemischten Chor mit Orchester (»Die Erben des Weißen Berges«) in Prag zur Ausführung zu bringen. Der …