Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
durchdämmern
durchdämmern , 1 1. untrennbar, mit schwachem schein erfüllen. der mond durchdämmert den wald. aber es zog im seitenpalast, von einsamen lampen halb durchdämmert, ein kreisender gang sich hinüber zum richtsaal Klopstock Mess. 6, 239 . so hebt in gottes tempel sich, voll ernster andacht, feierlich des chors harmonischer gesang mit orgel und posaunen klang, dasz rings der hochgeseulten hallen durchdämmerte gewölb erschallen Voss 6, 288 . 2 2. trennbar, mit schwachem schein durchleuchten. uneigentlich. diese sinnesart dämmerte in seinen reden durch: der geist der in dem gesichte durchdämmert Kose…