Hauptquelle · Campe (1807–1813)
Düs=seln v., ntr., intrs.
Düs=seln , v. I) ntr. mit haben, N. D. dus=selig sein, des klaren Selbstbewußtseins beraubt sein; dann, gedankenlos sein. II) intrs. schwankend und ohne klares Selbstbewußtsein, wie ein Träumender oder Trunkener einhergehen; dann, gedankenlos sein und handeln. Er dus=selt wieder. Hört doch nur den Kammerjunker düs=seln: Euch beehrt Madonna mit geheimen Schlüsseln I — ihr Schlafgemach. Schiller. Das Dus=seln. Da dieses und die davon herkommenden oder damit verwandten Wörter N. D. sind, in N. D. aber mit zwei weichen s ausgesprochen werden, so schreibt man diese Wörter um die Aussprache mehr zu …