Hauptquelle · Westfälisches Wb.
Dǖmeken n.
Dǖmeken n. [verstr.] 1. (kleiner) Daumen. — Ra.: Finger läck Dümken sagt man spöttisch, wenn jmdm. etwas Gutes entgangen ist, auch: Geldzählen ( Kr. Beckum Bek Kr. Beckum@Ahlen Al || mehrf.). — Reim: Wann de min Dümken sühst, dann maust du lachen / wann de kein Brödken hiarst, dann maust du schmachen ( Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid Alt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Lüdenscheid Lü || mehrf. Mark). — 2.1. kleine Person. — 2.2. Dümelken ungetauftes Kind ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Wh).