Eintrag · Westfälisches Wb.
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drekkig Adj. [verbr.] 1.1. schmutzig, verschmutzt, verschmiert, trübe; unsauber, ungewaschen, ungepflegt. Dä Liepel is ganz drekig (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@BrunskappelBk). Dat Water is dreckig (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HellefeldHf). Ne dreckeregen Kerl (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Dreckig Haor (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@ElteEl). — Ra.: Hei hätt en klauken Kopp, öwwer en dreckiges Ingeweide er ist klug, aber unpraktisch (Kr. WarburgWbg Kr. Warburg@BorlinghausenBh). Met sonne dreckige Hannen kas kiene Ahnkemoor (Großmutter) ute Grund kleien (kratzen) sagt man zu Kindern mit schmutzigen Händen und Fingernägeln (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@MetelenMe). — Sprichw.: Män gütt nich oiher dreckig Water wegg, os ’m roiggen (rein) Water wuir hätt (Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh). De Pogge spring auk van enen goldenen Stouhl in enen dräckigen Pouhl (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@LienenLi). — 1.2. dräckelge Durchfall habend (Kr. BielefeldBie Kr. Bielefeld@DeppendorfNd). — 2. frech, unverschämt, gemein. Diu mos ni säu en dräckig Gesicht maken (Kr. BürenBür Kr. Büren@HerbramHb). — 3. nicht gut, übel. — Sagw.: Dai arme Säile hiät ower ne dreckige Hiemelfohrt hat, saggte de Henker, do hel hai äinen vam Galgen runner (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). ⟨drekkig [verbr.], drekkelig [Kr. HerfordHfd Bie], drekkerig [verstr. bes. südl.]⟩
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modern
DialektdrekkigAdj.
Westfälisches Wb.
drekkig Adj. [verbr.] 1.1. schmutzig, verschmutzt, verschmiert, trübe; unsauber, ungewaschen, ungepflegt. Dä Liepel is g…
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Cotta, M. (2026). „drekkig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/drekkig/wwb?formid=D03046
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Cotta, Marcel. „drekkig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/drekkig/wwb?formid=D03046. Abgerufen 10. May 2026.
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Cotta, Marcel. „drekkig". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/drekkig/wwb?formid=D03046.
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