Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
Dompap m.
Dompap m. Dompfaff, Gimpel, pyrrhula rubricilla; er verdankt diese Benennung der Ähnlichkeit seines roten Federkleides und des schwarzen Kragens mit dem Gewand des Domherrn; im Mnd. kam zunächst die Bezeichnung dômhêre, die in die skandinav. Sprachen überging, für den Gimpel auf, ihr folgte seit dem 16. Jahrh. dômpape: Doompape Niem. Idiot. 5; Siemss. Vög. 101; Reut. 2, 137; Arch. Landesk. 14, 161; auf die Frage wo heitst du? gibt es die Antwort ick bün Dompap Wa; der Gimpel läßt sich leicht fangen und zähmen und gilt daher als dumm, daher Dompap Dummkopf: Tarn. Burrk. 2, 106; wegen seines Ges…