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Döppeken

mnd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

Döppeken n.

Bd. 2, Sp. 181
Döppeken n. [verstr.] 1.1. Schale, Kapsel, Hülse. — 1.1.1. Fruchtbecher der Eichel [verstr. Münsterl SWestf]. — 1.1.2. Zündhütchen [Sos]. — 1.2. Augenlid (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@ElteEl). — 1.3. Radnabe; die eiserne Büchse, in der sich die Achse dreht [Kr. Unna u. die krfr. Stadt HammUnn Sos]. — 1.4. Trinkgefäß, kleine Schale [verstr.]. — 2.1. geschälter Teil des Eis [verstr.]. — 2.2. Nase (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@HambürenHb). — 3.1. kleiner Junge [verstr.]. — 3.2. kleines Mädchen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@EiringhausenEi). — 4. (Holzsetz-)Kreisel [verstr.]. — Ra.: Et löpp as’n Döppken es läuft gut (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@WennewickWw). He kann rääken as ’n Döppken er kann gut rechnen (WMWB). Zus.: → Ō²gen~, Pin~.
587 Zeichen · 46 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    döppekenn.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    döppeken , döpken s. 1 dop, n. , 1. kleiner Becher (schalenartig, flach, in Ei-, Nußform). 2. Besatz-, Beschlagknöpfe, Z…

  2. modern
    Dialekt
    Döppekenn.

    Westfälisches Wb.

    Döppeken n. [verstr.] 1.1. Schale, Kapsel, Hülse. — 1.1.1. Fruchtbecher der Eichel [verstr. Münsterl SWestf]. — 1.1.2. Z…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit doeppeken

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von doeppeken 2 Komponenten

dop+peken

doeppeken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

doeppeken‑ als Erstglied (1 von 1)

Döppekendrīwer

WWB

doeppeken·driwer

Döppeken-drīwer m. [Münsterl] Döppkesdriwer ( Bek Al ) jmd., der durch raffiniertes Handeln ohne Arbeit sein Auskommen sucht; Falschspieler.