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Dinosaurĭer

nhd. bis spez. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Dinosaurĭer

Bd. 5, Sp. 21
Dinosaurĭer (Dinosaurii, Lindwürmer), Ordnung fossiler Reptilien aus Trias, Jura und Kreide. Durch die reichen Funde in Nordamerika ist die Zahl verschiedenartiger D. ungemein vermehrt und die Kenntnisse ihrer Organisation so gefördert worden, daß sich die jetzt als D. bezeichneten Formen in verschiedene Untergruppen wieder auflösen müssen; einige von ihnen zeigen bereits sehr nahe Beziehungen zu den Vögeln. Ihr Körper war nicht nur durch Knochenplatten, sondern besonders auch durch polygonale Hornschuppen wie bei den lebenden Reptilien geschützt. Nach der Form des Schädels, namentlich des Gebisses, unterscheidet man 1. Gruppe: Sauropoden (Sauropoda, Atlantosaurier). Vorder- und Hinterbeine nahezu gleich lang, also Gang meist auf allen vieren und zwar auf der Sohle. Füße fünfzehig. Knochen der Beine plump. Hierher gehören die riesigen Brontosaurus, von etwa 25 m Länge, Morosaurus, etwa 10 m lang, Atlantosaurus (Titanosaurus), etwa 30 m lang, Camarosaurus, mit 2 m langem Oberschenkel, u. a., fast alle aus Nordamerika. 2. Gruppe: Ornithosceliden (Ornithoscelides, Ornithopoda). Becken vogelähnlich, Vorderbeine viel kürzer als die meist dreizehigen Hinterbeine, daher Gang auf den letztern, etwa nach Art des Känguruhs. Beinknochen hohl. Hierzu gehören: Nanosaurus, etwa katzengroß, Iguanodon (s. d.), Camptonotus, etwa 3 m hoch bei aufrechter Stellung, u. a. Von vielen Ornithosceliden kennt man nur die Spuren, welche die Hinterfüße in dem weichen Ton zurückgelassen haben, und die man früher als Vogelfährten (Ornithichnites, Brontozoum giganteum, s. Tafel »Triasformation II«, Fig. 3) auffaßte. 3. Gruppe: Stegosaurier (Stegosaurii), mit Stacheln, Knochenschildern und Knochenplatten in der Haut; Wirbel und Knochen massiv, Schädel ohne Hörner, Vorderbeine viel kleiner als Hinterbeine, alle fünfzehig. Gang auf den Hinterbeinen. Stegosaurus, Scelidosaurus u. a. 4. Gruppe. Ceratopsiden (Ceratopsia), mit einem Paar mächtiger Hörner auf dem Schädel, Vorderbeine etwa so lang wie die Hinterbeine, alle Zehen mit Hufen. Dazu gehören: Triceratops, Schädel über 2 m lang, u. a. 5. Gruppe: Theropoden (Theropoda); Vorderbeine sehr klein, Gang auf den Zehen, diese mit Greifklauen. Beinknochen immer, Wirbel zuweilen hohl, Schwanz sehr lang und stark. Compsognathus, mit sehr langem Hals und vogelähnlichem Kopf, Megalosaurus, von Elefantengröße, Allosaurus, 6–7 m lang, etc.
2414 Zeichen · 38 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dinosaurier

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    Saurier Plur. Sammelbegriff der zoọlogischen Fach̀sprache für die Echsen (19. Jh.); in der Allgemeinsprache vielfach Kur…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dinosaurĭer

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dinosaurĭer ( Dinosaurii , Lindwürmer ), Ordnung fossiler Reptilien aus Trias, Jura und Kreide. Durch die reichen Funde …

  3. Spezial
    Dinosaurier

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Di|no|sau|ri|er m. (-s,-) dinosaur (-s) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dinosaurier

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Zerlegung von dinosaurier 2 Komponenten

dinosaur+ier

dinosaurier setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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APA
Cotta, M. (2026). „dinosaurier". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/dinosaurier/meyers?formid=D03450
MLA
Cotta, Marcel. „dinosaurier". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/dinosaurier/meyers?formid=D03450. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „dinosaurier". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/dinosaurier/meyers?formid=D03450.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„dinosaurier"},
  year         = {2026},
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  urldate      = {2026-05-10},
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