Eintrag · Grimm Neubearbeitung (1965–)
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DIEBDE f. mhd. diebde. parallelbildung zu gleichbedeutendem älterem deube f. mit analogisch verwendetem suffix -(e)de (aus ahd. -ida) und lautlicher angleichung an dieb m. getrennt von west- und nordgerm. bildungen, die germ. *þiuƀiþō voraussetzen: mnd. dǖvete, dēfte (mit angleichung an dēf); mnl. nnl. diefte; afrs. thiūvethe; ae. þīefþ, þēofþ, me. thefte, ne. theft; an., ält. isl. þýfđ, aschwed. þȳft. zum mnd. stellen sich mfrk. formen: 1277/87 dufde (Köln) chr. dt. städte 12,67. 1464 duyffde akten verfassung Köln 2,400 S. 1 diebstahl, allgemein als verbrechen: M14.jh. nichten du diepht cod. tepl. 1,107 K. 16.jh.hs.2.h17.jh. ob ainer ain am fenster zuehört .., wierdt der beschrieren, so ist .. es .. zu schätzen für diept und mörderei öst. weist. 6,58. 2 einzelne diebstahlshandlung: 1.h16.jh. waß man eim schultesse[n] clagt, daß ist ein ligenter mort und ist ein nachtbrant und ist ein dipt an einem seil und ist ein notczugt frk. bauernweist. 54 D. V. Zimmermann
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschDIEBDEf.
Grimm Neubearbeitung (1965–)
DIEBDE f. mhd. diebde. parallelbildung zu gleichbedeutendem älterem deube f. mit analogisch verwendetem suffix -(e)de ( …
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Wortbildung
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diebde‑ als Erstglied (1 von 1)
Diebde(n)
Idiotikon
Diebde(n) Band 12, Spalte 113 Diebde(n) 12,113