Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
deuchel m.
deuchel , däuchel , düchel , teuchel , deichel , tüchel , m. röhre, rinne, tubus. das wort scheint denselben ursprung zu haben wie das gleichbedeutende franz. tuyau, roman. tuel und tudel. die letztere form aber kommt überein mit dem altnord. tûda, schwed. tut, dän. tud, niederl. tuit ( Diez roman. wörterb. 361 ) und mag daher erborgt sein. Zu vergleichen ist das mlat. doa doga doha fossa. deuchel war früherhin im südlichen Deutschland gäng und gäbe: häufig war es bei wasserleitungen ein im kern durchbohrter föhrenstamm. wendet er unseglich vil kosten an gelegte brunnenteichel, thürn, kirchen,…