Hauptquelle · Grimm Neubearbeitung (1965–)
DANEBST adv.
DANEBST adv. obd. danebens, md. nd. danebenst sind im 16. jh. aus daneben erweitert. danebst im 17. jh. verkürzt aus danebenst, herrscht im 18. jh. md. nd., vornehmlich in der kanzleisprache. vgl. nebst 1 DWB. 1 selten räumlich zur bestimmung eines ortes im hinblick auf seine nähe zu einem anderen ort. als lagebestimmung: 1628 ( wir ) kamen zu einer grosen, von quadersteinen gemaurten brucken, danebenst ein klein dörflein, Haramanli genandt Lubenau reisen 1,116 S. 1665 sätzt in dem rath-hauß auf Minervens güldnes bild/ und Nerons sol darnebst auch seinen stand empfangen Lohenstein röm. trauers…