Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
dätscheln
dätscheln tätscheln , wie däntscheln oben s. 750. engl. to dash. die süddeutschen mundarten gebrauchen datschen, dätschen für etwas weiches, besonders teig drücken, niederdrücken, mit der flachen hand darauf schlagen dasz es schallt, platschen Stalder 1, 270 . Schmeller 1, 405 . Schmid 117 . und davon ist das iterativum dätscheln, verdätscheln in die schriftsprache aufgenommen. 1 1. liebkosend und vertraulich streicheln. die mutter dätschelt das kind im bade. tätschlen, streicheln wie man gemeinlich den rossen thut palpare Maaler 397 b . das pfärdt hüpschlich sanft und tugendlich oder lieblich…