Hauptquelle · Grimm Neubearbeitung (1965–)
DADERN vb.
DADERN vb. lautmalende bildung. seit dem 15. jh. und bis heute noch in mdal. gefärbtem literarischem gebrauch auch, aber seltener, mit t- anlaut. neben dadern früh dattern mit geminierter fortis aus einfacher lenis, wie fladern neben flattern, schnadern neben schnattern. landschaftlich auch dädern, dodern und dudern. heutiges umgangssprachliches tattern ( regional auch dattern) ‘ zittern’ mit den abl. tatterich und tatterig hat sich ( nicht in den mdaa. ) dadern gegenüber verselbständigt. 1 vom schreien der gans: 1540 den selbigen vogel sollen wir loben der do schnattert vnd dattert im haberst…