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Clifford

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Clifford

Bd. 4, Sp. 194
Clifford (spr. -förd), 1) Rosamunde, Tochter von Walter de C., Großtochter von Richard Fitz-Ponce, war die Geliebte König Heinrichs II., der sie um 1175 als solche anerkannte. Im Nonnenkloster Godstow bei Oxford ist sie begraben. Die Überlieferung, daß sie die Mutter zweier Söhne des Königs, des Erzbischofs Gottfried von York und des Grafen von Salisbury, Wilhelm Langschwert, gewesen sei, ist späten Ursprungs und unglaubwürdig. Gleichfalls ungeschichtlich, aber älter ist die Sage, der zufolge Rosamunde von Eleonore, Heinrichs Gemahlin, schwere Verfolgungen zu erdulden hatte und zu Woodstock verborgen gehalten wurde, bis Eleonore in Abwesenheit des Königs in das Schloß eindrang und sie durch Gift töten ließ. Ihr Schicksal war ein Lieblingsthema der altenglischen Volksdichtung und wurde auch von neuern Dichtern, wie Addison und Th. Körner, behandelt. 2) George C., Graf von Cumberland, geb. 8. Aug. 1558, gest. 30. Okt. 1605, zeichnete sich am Hof durch Pracht und Gewandtheit, besonders bei den Ritterspielen, so aus, daß ihm die Königin Elisabeth hohe Gunst schenkte und ihn zu ihrem Ritter erhob. 1586 gehörte er zu den Richtern im Prozeß der Maria Stuart. Während der Kämpfe Elisabeths gegen Spanien rüstete er mehrmals Kaperflotten aus, mit denen er feindliche Schiffe sowie die afrikanischen und westindischen Besitzungen Spaniens und Portugals angriff. 3) Thomas, Lord, geb. 1. Aug. 1630, gest. im Herbst 1673, ward 1660 Mitglied des Unterhauses, wirkte bei Karls II. Zurückberufung mit, zeichnete sich in dem Seekriege gegen die Holländer aus und ward 1666 zum Mitgliede des Geheimen Rates und 1668 zum Schatzmeister des Königs ernannt. Er war Mitglied des berüchtigten Cabalministeriums (s. d.) und wurde 1672 mit dem Titel Baron C. of Chudleigh zum Peer und zum Großschatzmeister von England erhoben, legte aber nach Annahme der Testakte sein Amt nieder. Ob und wann er zum Katholizismus übergetreten ist, läßt sich nicht mit Sicherheit ausmachen.
1970 Zeichen · 30 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Clifford

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Clifford (Klifförd), altadelige Familie in England, katholisch; der gegenwärtige Lord C., Hugh Charles, geb. 1790, ist s…

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Cotta, M. (2026). „clifford". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/clifford/meyers
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Cotta, Marcel. „clifford". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/clifford/meyers. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „clifford". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/clifford/meyers.
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