Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Chablais (spr. schablä), Landschaft in Savoyen, nördlich an den Genfer See stoßend, 820 qkm groß mit 62,211 Einw., bildet jetzt das Arrond. Thonon des französischen Depart. Obersavoyen (s. d.). C., von den gallischen Allobrogern bewohnt, hieß unter den Römern Provincia equestris, später Ager cabalicus, weil mehrere Stutereien hier waren, und gehörte im Mittelalter zum Königreich Burgund. Kaiser Konrad II. machte C. dem Grafen Humbert mit den weißen Händen zum Geschenk, dessen Nachfolger sich Grafen, später Herzoge von C. nannten, bis Savoyen 1416 selbst ein Herzogtum wurde. 1792 von Frankreich in Besitz genommen, ward C. 1814 an Sardinien zurückgegeben, zugleich aber nebst Faucigny für neutral erklärt. 1860 kam C. mit Savoyen wieder an Frankreich.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Chablais
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Chablais (frz. Schabläh), sardin. Provinz am Genfersee, 17 □M. groß, gebirgig, arm, mit 58000 E.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit chablais
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