Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Buddeus, Johann Franz, Theolog und Philosoph, ein Nachkomme des berühmten Gelehrten Budäus (s. Budé), geb. 25. Juni 1667 in Anklam, gest. 19. Nov. 1729 in Gotha, wurde 1693 Professor der Moral zu Halle und 1705 ordentlicher Professor der Theologie in Jena. Durch die Anwendung seiner historischen Kenntnisse und der Wolfschen Philosophie gab B. der lutherischen Dogmatik eine wissenschaftlichere Gestalt, und durch die Berücksichtigung des pietistischen Moments in der Religion führte er die Theologie aus dem scholastischen Bereich wiederum mehr dem Bedürfnis der Frömmigkeit zu. Unter seinen zahlreichen Schriften sind die bedeutendsten: »Institutiones theologiae moralis« (Leipz. 1711): »Historia ecclesiastica Veteris Testamenti« (Halle 1715 bis 1719, 2 Tle.); »Institutiones theologiae dogmaticae« (Leipz. 1728 u. ö.).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Buddeus
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Buddeus , Johann Franz, wurde zu Anklam geb. 1667, schon 1686 Magister, durch philosophische und philologische Vorlesung…
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Wortbildung
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