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Braune

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Braune

Bd. 3, Sp. 349
Braune, 1) Wilhelm, Anatom, geb. 17. Juli 1831 in Leipzig, gest. daselbst 29. April 1892, studierte in Leipzig, Göttingen und Würzburg Medizin, wurde Assistenzarzt am Jakobshospital und 1866 Professor in Leipzig. Am deutsch-französischen Kriege nahm er als konsultierender Generalarzt im 12. Armeekorps teil, und 1872 wurde er Professor der topographischen Anatomie in Leipzig. B. begünstigte besonders die mechanisch-physiologische Richtung in der Anatomie, er arbeitete über Gelenkbewegungen und über den Schwerpunkt des menschlichen Körpers mit Rücksicht auf die Ausrüstung des Infanteristen und führte die Benutzung von Durchschnitten gefrorner Leichen in die anatomische Technik ein. Er veröffentlichte: »Die Doppelbildungen und angebornen Geschwülste der Kreuzbeingegend« (Leipz. 1862); »Die Oberschenkelvene des Menschen« (das. 1871); »Die Venen der menschlichen Hand« (mit Trübiger, das. 1872); »Topographisch-anatomischer Atlas nach Durchschnitten an gefrornen Kadavern« (das. 1872, 3. Aufl. 1888); »Die Lage des Uterus und Fötus am Ende der Schwangerschaft nach Durchschnitten an gefrornen Kadavern« (das. 1873); »Das Venensystem des menschlichen Körpers« (das. 1884–88, 2 Lief.); »Gefrierdurchschnitte in systematischer Anordnung durch den Körper einer Hochschwangern« (mit Zweifel, das. 1890); »Der Gang des Menschen« (1. Teil, mit O. Fischer, das. 1895). Mit His gab er seit 1876 das »Archiv für Anatomie und Entwickelungsgeschichte« heraus. 2) Wilhelm, Germanist, geb. 20. Febr. 1850 in Großthiemig bei Liebenwerda, bezog 1869 die Universität Leipzig, habilitierte sich daselbst 1874, erhielt 1877 eine außerordentliche Professur, wurde 1880 als ordentlicher Professor der deutschen Sprache und Literatur nach Gießen, von da 1888 nach Heidelberg berufen. Er veröffentlichte: »Althochdeutsches Lesebuch« (4. Aufl., Halle 1897); »Gotische Grammatik« (5. Aufl., das. 1900); »Althochdeutsche Grammatik« (2. Aufl., das. 1891); »Die Handschriftenverhältnisse des Nibelungenliedes« (das. 1900). Seit 1876 gibt er die »Neudrucke deutscher Literaturwerke des 16. und 17. Jahrhunderts« heraus und redigierte 1874–91 im Verein mit H. Paul die »Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur«.
2211 Zeichen · 42 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    BrauneDer, (die)

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Der (die) Braune , des (der) — n, Mz. die — n, eine Person, die braun von Haaren und braun von Gesicht ist (Brunet, Brun…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Braune

    Goethe-Wörterbuch

    Braune s Braue Maria Erxleben M. E.

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Braune

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Braune , 1) Wilhelm , Anatom, geb. 17. Juli 1831 in Leipzig, gest. daselbst 29. April 1892, studierte in Leipzig, Göttin…

  4. modern
    Dialekt
    Braune

    Bayerisches Wörterbuch

    Braune Band 3, Spalte 3,134f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit braune

18 Bildungen · 15 Erstglied · 3 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von braune 2 Komponenten

bra+une

braune setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

braune‑ als Erstglied (15 von 15)

Brauneisenerz

Meyers

braun·eisenerz

Brauneisenerz ( Brauneisenstein, Limonit ), wichtiges Eisenerz. besteht aus Eisenhydroxyd H 6 Fe 4 O 9 oder 2Fe 2 O 3 . 3H 2 O mit 60 Proz. …

Braunell

RhWB

braun·ell

Braunell broŋę·l.  Neuw-Etschd Notschd f.: Kuhnamen, Braun.

1. Braunêlle

Adelung

braun·elle

1. Die Braunêlle , plur. die -n, noch häufiger im Diminutivo, das Braunêllchen, des -s, plur. ut nom. sing. ein kleiner Vogel, welchen Klein…

braunelzech

LothWB

braunelzech adj. Si. bräunlich. s. a. brunacheldich.

braunelzig

RhWB

braunelzig bru·ŋ.əltsĭχ Bitb [ bra·ŋ.əntsĭχ, –u Bitb-Rittersd Bickend ] Adj.: bräunlich.

braunerz

DWB

brau·nerz

braunerz , n. sonst auch eisenbräune, oder eine mit bleiglanz gemengte blende.

braune als Zweitglied (3 von 3)

augenbraune

DWB

augen·braune

augenbraune , f. supercilium, ist die heute vorherschende gestalt dieses schwankenden worts, dessen oblique casus braunen sowol auf ein n. b…

Kleinbraune

Adelung

klein·braune

Der Kleinbraune , des -n, plur. inus. in dem Weinbaue Meißens, eine Art Weines, dessen süße Trauben von leberbrauner Farbe sind, welcher unt…