Eintrag · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)
- Anchors
- 6 in 6 Wb.
- Sprachstufen
- 3 von 16
- Verweise rein
- 8
- Verweise raus
- 7
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1050–1350
-
1200–1600
Mittelniederdeutschbrâschenswv.
Mittelniederdeutsches Wb.
brâschen , brêschen , swv. , 1. krachen, dröhnen , lärmen, schreien, brüllen (von wilden Tieren), brâsch, brâschen häufi…
- modern
Verweisungsnetz
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit braschen
7 Bildungen · 7 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Ableitung von braschen
bras + -chen
braschen leitet sich vom Lemma bras ab mit Suffix -chen.
braschen‑ als Erstglied (7 von 7)
Braschenbenne
RhWB
Braschen-benne Saarbr f.: Kokskorb, wie er früher auf K.anlagen oder zum Transport des K. gebraucht wurde.
Braschenecke
RhWB
Braschen-ecke Bernk f.: der Raum unter dem Backofen zur Aufnahme der Holzkohle.
Braschenêwe
LothWB
Braschenêwe Pl. Braschenöfen, ein Ort bei Forbach, wo früher Koks gebrannt wurde.
Braschenofen
RhWB
Braschen-ofen Saarbr-Sulzb m.: Koksofen, heute Koksowe.
Braschenschutt
RhWB
Braschen-schutt ebd. m.: haldenartige Anschüttung der in grösserem Werkbetrieb abfallenden Asche.
Braschenstein
RhWB
Braschen-stein Saarbr-Völkl m.: aus zermahlenen Br. unter Kalkzusatz in Ziegelform hergestellter Stein.
Braschenzieher
RhWB
Braschen-zieher —tsījər Saarbr m.: Arbeiter am Koksofen.