Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Boccherīni
Boccherīni (spr. bŏke-), Luigi , Komponist, geb. 19. Febr. 1743 in Lucca, gest. 28. Mai 1805 in Madrid, war der Sohn eines Kontrabassisten und wurde durch den Abt Vanucci zum Violoncellvirtuosen ausgebildet. Nach längerm Studienaufenthalt in Rom trat er mit dem Violinisten Manfredo eine Konzertreise an, die sie 1768 nach Paris führte, wo er seine ersten Kompositionen (Streichquartette und Streichtrios) veröffentlichte, die sogleich das größte Aussehen machten. 1769 wandte sich B. nach Madrid, trat hier zuerst in die Kapelle des Infanten Don Luiz ein und wurde nach dessen Tode 1785 als königlic…