Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bierschellig
bierschellig , ebriolus, leicht berauscht, wenn der trank die zunge löst: der obristleutenant, so sich bereits halber bierschellig gesoffen, fiel ihm in die red und sagte, was? sie ist eine zauberin. Simpl. 2, 158; der aber sich nicht rechtschaffen bierschellig saufen durfte. 2, 239; zu mir setzten sich ein paar bierschellig gesoffene bauren. 2, 321; und ob wir gleich so stark nicht soffen, so zechten wir doch soviel, dasz wir bierschellig davon wurden, in welchem stand man gemeiniglich offenherziger, als wann man blindvoll, und vertraulicher als ganz nüchtern zu reden pflegt. 3, 402. s. schel…