Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bezäumen
bezäumen , frenare, einen zaum anlegen, bezähmen, nnl. betoomen: warumb solte sie ( die liebe ) nicht auch eine misfällige unart bezäumen können, deren anzeigung rothe augen sein? pol. stockf. 61; und gab sich in der antwort vor einen solchen aus, welcher sein fleisch und blut nicht bezäumen könne. 113; wer sich vor liebe hüten will, der bezäume seine augen, dasz sie sich nicht vergaffen und das blinde geblüte rege machen. 120; wodurch er ( der könig ) ihre freiheit zu bezäumen suchte. Möser 2, 191 ; der sommer bezäumet beim Sirius itzt den löwen, der bäumet sich wild und erhitzt. Fr. Müller 2…