Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
besprenzen
besprenzen , leviter aspergere, eine gute, jetzt ungebräuchliche fortbildung von besprengen: gewächs, so sie besprenzet oder begossen werden. lustg. 84; blumen musz man besprenzen, nicht überschütten. Lehmann 923 ; im röschten ( rösten ) besprenzen sie das korn ein wenig mit wein. Tabernaemont. 590 ; aller practik groszmutter, jetzung aufs newe ergenzt und besprenzt. Fischarts groszm. titel; deshalben wann man schon lang will entgegenwerfen die ordonanzen der päpst, oder wollen uns mit dem concili zu Basel besprenzen. bienenk. 47 b ; in menniglich stecken semina stultitiae, man mags leicht säj…