Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Besenbinder
Besenbinder
Besen m. Gerät zum Kehren, ahd. bes(a)mo (8. Jh.), mhd. bes(e)me, asächs. besmo, mnd. bessem(e), mnl. besme, besem, nl. bezem, afries. bes(e)ma, aengl. bes(e)ma, engl. besom führen auf westgerm. *besman- ‘Rute, Besen’. Dieses ist wohl hervorgegangen aus *bitsman-, einer Bildung im Sinne von ‘Gebundenes’ mit dem Suffix germ. -sman-, vielleicht zu einer Wurzel ie. *bhidh- ‘binden, flechten’, zu der auch lat. fiscus ‘geflochtener Korb’ gehört. Da jedoch nur westgerm. Formen bezeugt sind, kann Herkunft des Wortes auch aus einer nicht-ie. Sprache eines vorgerm. Substrats angenommen werden. – Besenbinder m. (Anfang 16. Jh.).