Eintrag · Althochdeutsches Wörterbuch
ber(g)frit st. m.
st. m., mhd. ber(c)vrit, bervride, nhd. ber(g)fried(e); mnd. berchvrēde m. n., mnl. berchvrede.
Nur im Nom. Sing. vom 12. Jh. an belegt.
ber-frit: Gl 3,160,47 (SH A, 4 Hss.).
berc-freit: Gl 3,160,48 (SH A, Prag, Lobk. 434, 13. Jh.). 215,35 (SH B).
Bergfried, hölzernes, fahrbares Turmgerüst (in Form einer Weinlaube), das zur Deckung des Nahangriffs und bei Belagerungen benützt wurde, oder schon allgemeiner Bezeichnung für einen festen Turm in einer Burg oder Stadt?: berfrit vinea Gl 3,160,47 (im Abschn. De hastis). 215,35 (im Abschn. De armis).
Vgl. Heyne, Hausalt. 1,351 f.; Diefb. Gl. 620 a; Götze, Beitr. 59,316 f. (zu gr. πύργος φορητός).