Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bemosen
bemosen , musco obducere, nnl. bemossen: bemoste thürme, dächer, brunnen, bäume, felsen; das grab bemost sich; hier liegt der sand und wust, auch fast nicht halb bemöst ( gereimt: erlöst). Fleming 583 (579); ich wil zu deiner hut ein eigne dryas stellen, dasz kein gehörnter hirsch, kein beer, kein wildes schwein zu stoszen sich erkühn an dein bemostes bein. 651 ; rosen die bemost sind. Klopstock 2, 61. 168. 184 ; im schwarzen schauer bemoster eichen. Zachariä 1, 64 ; ich weisz es wol, bejahrt und noch student, bemoster herr! Göthe 41, 95 , gewöhnlich bemostes haupt; bemoster bursche zieh ich a…