Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
beherschen
beherschen , imperio regere, in der gewalt haben, nnl. beherschen: ein volk, ein land, eine stadt beherschen; sich selbst beherschen; der geist beherscht den leib; die furcht beherscht, überwältigt ihn; das historisch wahre in einem beschränkten gedicht läszt sich nur durch grosze kraft des genies beherschen. Göthe 33, 209 . man sagt, dasz höher gelegener örter die gegend, die landschaft beherschen; die burg, das schlosz beherscht die stadt; die anhöhe einen theil der festungswerke; der thurm die anhöhe; ein blick aus diesem fenster beherscht den osten des gefildes; behersche deinen ärger, wer…