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Baulichkeit

nhd. bis GWB · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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5 in 4 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Baulichkeit

Baulichkeit

Bau m. ‘Errichtung, Gebäude, Struktur’. Ahd. m. ‘Wohnung’ (8. Jh.), mhd. , bou m. (n.) ‘bestelltes Feld, Ackerbau, Wohnung, Hausbau’, asächs. n., mnd. būw(e) n., mnl. nl. bouw m., aengl. n., anord. n. ‘Wohnort, Wohnung, Haushalt, Vieh, Leute’, schwed. bo ‘Hausstand, Einrichtung, Unterschlupf von Tieren’ gehören zur gleichen Wurzel wie bauen (s. d.) und teilen weitgehend die Bedeutungsentwicklung des Verbs. Der Plural zu Bau ‘Wohnung, Unterschlupf von Tieren’ ist Baue, vgl. Fuchsbaue. Der Plural zu Bau ‘Gebäude’ lautet Bauten und ist nd. Ursprungs. Landschaftliche Entsprechungen von mnd. būwet(e), bouwete, būte gehen im 18. Jh. in pluralischer Form und hd. Lautung in die Literatursprache ein. Dagegen setzt sich der Singular Baute f. im Hd. nicht durch. Die Bedeutung ‘Ackerbau, Feldbestellung’ wird im Nhd. noch in Bildungen wie Ackerbau (s. d.) oder Anbau (16. Jh.) deutlich, im Simplex tritt sie zu zurück. – Neubau m. (18. Jh.). Überbau m., mhd. überbū m. n., ein Wort der Rechtssprache, ‘das Bauen über eine bestimmte festgesetzte Grenze oder Linie hinaus’, seit dem 18. Jh. jedes ‘Bauwerk, das über etw. errichtet wird’. Von Marx übertragen auf die Gesamtheit der politischen, juristischen, moralischen und weltanschaulichen Ideen und Institutionen, die sich über der jeweiligen ökonomischen Basis (s. d.) einer bestimmten Gesellschaft erheben, aus ihr entstanden sind und auf sie zurückwirken. baufällig Adj. ‘einsturzgefährdet’, spätmhd. bawfellig (von Mauerwerk, 14. Jh.), būvellec (von verwahrloster Feldfrucht, 15. Jh.), mnd. buwwelich; s. fällig. Baukasten m. Kinderspielkasten mit Bausteinen (18. Jh.). baulich Adj. ‘den Bau betreffend’, mhd. būwenlich, biulich, būlich ‘den Bau betreffend, von festem Bau, wohnhaft, angesessen’, möglicherweise auch vom Verb bauen abgeleitet; Baulichkeit f. ‘Gesamtkomplex von Gebäuden’ (19. Jh.). Baumeister m. ‘Architekt, Bauleiter’, mhd. būmeister ‘Leiter der städtischen Bauten’. Baustein m. ‘Stein zum Bauen, Mauern’ (17. Jh.). Bauwerk n. ‘Gebäude’, spätmhd. būwerk (14. Jh.).
2050 Zeichen · 88 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    baulichkeitf.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +3 Parallelbelege

    baulichkeit , f. in einem geräumigen zimmer waren tische, gestelle, pyramiden und baulichkeiten errichtet, wo jeder einz…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Baulichkeit

    Goethe-Wörterbuch

    Baulichkeit nur 7 von 66 Belegen im Sg 1 das Gebaute a im Pl als Sammelbegriff für Gebäude versch Art Aber auch zu heite…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit baulichkeit

3 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von baulichkeit 2 Analysen

baulich + -keit

baulichkeit leitet sich vom Lemma baulich ab mit Suffix -keit.

Alternativen: bau+-lich+-keit

baulichkeit‑ als Erstglied (1 von 1)

Ableitungen von baulichkeit (2 von 2)

Erbaulichkeit

GWB

* Erbaulichkeit zu erbaulich b insbesondere lobt er die E. des katholischen Ritus gegenüber dem protestantischen Gespr(He3 1 ,373) Kopfenber…