Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
bantsoc
bair. Hs. Clm. 18059 (11. Jh.) belegt in der
Form pâsocha zur Verdeutschung des etym.
noch immer dunklen lat. pero (s. Walde-Hof-
mann, Lat. et. Wb. II, 290), das von Vergil an ei-
ner Stelle seiner Aeneis VII, 690 gebraucht
wird, da er von dem
„roh gearbeitetenim Truppenkatalog der itali-
(Schnür)Stiefel“
schen Völkerstämme spricht,
„crudus tegit altera
pero“
„rechts schirmt den Fuß ein struppiger(Rudolf A. Schröder), wozu Vergils
Fellschuh“
Kommentator Servius notiert:
„Pero autem est(ed. Thilo und Hagen
rusticum calciamentum“
II [1923], 183). Vgl. auch Isid. Etym. XIX, 34,
13 und für die übrigen literarischen Stellen, die
das Wort heranziehen, E. Schuppes Beitrag zu
Pauly-Wissowa, Realenzykl. XIX, 1, 877 f., so-
wie Heyne, Hausaltertümer III (1903), 265 ff.
285 ff. und Hoops Reallex. IV, 140 f.