Eintrag · Rheinisches Wb.
Bäschoff
Bäschoff RhWBN bšŏf, –šef, [ bęšŏf Zell-Alf ], Pl. -fən Saar, Mos f.: ein kiepenähnliches, aus dünnen Weiden dicht geflochtenes, innen verpichtes, wie eine Hotte zu tragendes Gefäss, in das die im Weinberge in Eimern oder Legel gebrochenen Trauben geschüttet werden und das dann nach der Bütte, die im Wege steht, getragen wird; Inhalt ca. 1 Ztr. = 10—12 Eimer Trauben. 30 Bäschöffen Trauben ergeben ein Fuder Wein à 960 l. — Neuerdings sind diese Traggeräte aus verbleitem Eisenblech, in Oelfarbe gestrichen und heissen dann Butt. — Die B. wird auch zum Misttragen in die Weinberge benutzt.