Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Autotypīe
Autotypīe (griech., »Selbstschrift«, Tonätzung ), photographisches Reproduktionsverfahren, bei dem volle Flächen (Halbtonbilder) mittels Rasterplatten (s. Meyers Raster ) als Zwischenlagen bei der photographischen Aufnahme oder beim Kopieren in Linien und Punkte zerlegt werden und das Bild auf Zink, Kupfer, Messing übertragen und für Verwendung auf der Buchdruckpresse hochgeätzt ( Autotypographie ) oder für den Druck auf der Steindruckpresse auf Stein übertragen wird. Derartige Versuche machte zuerst Talbot (1852), zu hoher Leistungsfähigkeit wurde das Verfahren durch Meisenbach in München (18…