Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
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Atomen, untheilbare Körper von kleinster Form, durch deren Zusammenhäufung nach den alten Physikern (Demokrit, Epikur) alle Materie entstanden sein soll; diese Ansicht war sehr häufig (aber nicht nothwendig) mit Atheismus verbunden. In neuester Zeit sind die Chemiker auf die Vorstellung von Atomen zurückgekommen; demnach bestünde die chemische Verbindung zweier Stoffe nur in dem Aneinanderlegen der einzelnen Atome dieser Stoffe. Indem ein Atom des einen Stoffes sich stets nur mit einem Atom des andern vereinigt, so ist in einer chemischen Verbindung genau die gleiche Anzahl von den A. beider Stoffe enthalten, und die Gewichtsmenge jedes der beiden Stoffe müssen sich also genau verhalten wie die Gewichte der einzelnen Atome eines jeden; Atomgewichte. — Es scheint übrigens, daß die Atome immer eine Annahme oder Hypothese bleiben werden, da man ein untheilbares Körperchen in der Beobachtung nie auffinden kann.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Atomen
Herder (Konv.-Lex., 1854–57)
Atomen , untheilbare Körper von kleinster Form, durch deren Zusammenhäufung nach den alten Physikern (Demokrit, Epikur) …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit atomen
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atomen‑ als Erstglied (1 von 1)
Atomenergie
LDWB2
Atom|ener|gie f. (-,-n) energia nucleara f.