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Apertūr

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Apertūr

Bd. 1, Sp. 611
Apertūr (lat., »Öffnung«), der Durchmesser der ringförmigen Blendungen, mit denen man die Objektivlinse von Fernrohren, Mikroskopen etc. bedeckt, oder die man im Innern dieser Instrumente anbringt, um die Randstrahlen abzuhalten, die das Bild infolge der sphärischen Aberration undeutlich machen; auch der nicht von der Fassung bedeckte Teil der Oberfläche einer Linse. Numerische A. ist das Verhältnis des Durchmessers der die Linse bedeckenden Blendung zur Brennweite. Beim Mikroskop ist nach Abbe die numerische A. gleich dem Quotienten aus der Brennweite des Objektivsystems in den Halbmesser des in der Ebene des hintern Brennpunktes genommenen Querschnittes des austretenden Strahlenkegels. Zu ihrer Messung dient das Apertometer. – Auch soviel wie Lehnseröffnung (s. Heimfall des Lehens).
797 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Apertur

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Apertur , Erledigung eines Lehens; aperturae jus , das Recht des Lehensherrn auf ein erledigtes Lehen.

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Komposita & Ableitungen mit apertur

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Zerlegung von apertur 2 Komponenten

aper+tur

apertur setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

apertur‑ als Erstglied (1 von 1)