Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
anschwatzen
anschwatzen , blandis verbis alloqui, affari, dann auch alicui probare, tribuere, gegensatz von abschwatzen , sonst auch aufschwatzen: das kind schwatzt den vater an; einem ein weib anschwatzen; schlechtes geld anschwatzen; der angetrunkene läszt sich leicht schlechteren wein für besseren anschwatzen; ich wollte den zepterträgern menschlichkeit anschwatzen. Thümmel ; äffet aber eigentlich das volk, dem er sie auf diese art anschwatzt. Stolberg 6, 338 ; wäre dieses gesetz nicht uns gegeben, wir würden es nicht der willkür anschwatzen. Kant 6, 185 ; die lust kann mir durch keine beweisgründe ang…